Chronik

In Lochau Süd (Tannenbach) liegt hinter einem schmucken Wohnhaus mit üppiger Bepflanzung
im Vorgarten, direkt an der Bundesstraße der Sitz der Firma “Baugeschäft Basil Schnetzer GesmbH&Co.KG”.

Unser Webauftritt ist ein Grund, Ihnen liebe WebUser unseren heimischen Gewerbebetrieb in Wort und Bild vorzustellen.

Laut einem Dekret eröffnete Herr Basil Schnetzer am 02.August 1938 hier in Lochau an der Reichsstraße ein eigenes Baugeschäft.
Aus dem Montafon waren Sie gekommen, er und sein Großvater, der ebenfalls schon das Maurerhandwerk ausübte und in den Sommermonaten sogar
bis nach Frankreich als Stuckateur unterwegs war, eine Notwendigkeit der damaligen Zeit, da die Bewirtschaftung seines Bergbauernanwesens
oberhalb Schruns kaum oder gar nicht zum Leben reichte. So lernte und arbeitete Basil Schnetzer dann auch im Leiblachtal beim Baugeschäft Rupp
bis er sich mit dem Bau des heutigen Wohhauses mit Büro und Gewerbeteil, natürlich mit Montafoner Stilelementen, eine eigene Existenz schaffte.
Zug um Zug erfolgte der Aufbau, doch der Kriegsdienst von 1940 bis 1945 nahm dem jungen Betrieb für einige Jahre den Meister.

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(Früher / Heute — klicken Sie auf das Bild!)

In diesen Gründungs- und Kriegsjahren, aber auch all die Jahre später, war ihm seine Frau Helene Schnetzer stets eine wertvolle Stütze und Hilfe.
Nachdem unser Haus, umgeben von der Schuhfabrik Kraft und der Dornier-Fabrik sowie der Kaserne, die ja damals gesuchte Angriffsziele feindlicher
Geschütze waren, die Kriegswirren heil überstanden hatte, begannen ab 1946 wieder mit sechs bis zehn Mitarbeitern die betrieblichen Aktivitäten.

Dass früher auf dem Bau anderst gearbeitet wurde, zeigen uns viele Bilder. Die Arbeitskraft war billiger als das Material. Deshalb hörte man öfters die
Frage des Meisters. “Wieviel Sack Zement sind für das Fundament oder die Mauern verbraucht worden?” Heute hingegen fragt man:
“Wie lange habt ihr dazu gebraucht?”

“Kleine Fische ziehen Große an!” Dies war der Grundsatz von Basil Schnetzer, denn oft haben kleine Flickarbeiten, die prompt und zufrieden
durchgeführt wurden, später größere Aufträge nach sich gezogen.

So setzte Ende der 50er Jahre die betriebliche Mechanisierung ein. 1957 konnten ein Klein-LKW sowie der erste Hochbaukran mit 12m
Ausladung angeschafft werden.
1961 trat Sohn Basilius Schnetzer nach Absolvierung der HTL sowie Praxisjahren im Schwarzwald als damaliger Junior in die Firma ein. Mit der Erfahrung
des Seniors und dem Eifer des Juniors wagte man sich nun auch an größere Bauprojekte bzw. Aufträge. Der Maschinenpark wurde in diesem
Zusammenhang moderner und besser. Der zweite Hochbaukran mit 22m Ausladung, ein neuer LKW “Steyr 586”, eine
Betonmischanlage mit einer Stundenleistung von ca. 3 bis 7 Kubikmeter waren Anschaffungen in den 60er Jahren.
Es folgten 1972 der dritte Hochbaukran mit 27m Ausladung und ein LKW “Steyr” mit 8 Tonnen.

1976 starb nach kurzer, schwerer Krankheit Herr Basil Schnetzer sen. im Alter von 70 Jahren.

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Vater und Sohn konnte die Aufbauarbeit des Baugeschäftes in der nächsten Generation fortgesetzt werden.

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